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Neues aus den Projekten

Garten- und Aufräumaktion

Anfang September startete der Helferkreis zusammen mit den Bewohner:innen der Unterkunft in der Rathsbergstraße eine Garten- und Aufräumaktion.

Bei schönem Wetter fanden sich einige Männer und Frauen sowie etliche Kinder zusammen mit Ehrenamtlichen des Helferkreises ein, um das Gelände aufzuräumen, Müll aufzusammeln, Unkraut zu entfernen und neue Pflanzen und Blumen einzusetzen.

Der viele Müll, vor allem am Gehweg vor der Unterkunft, war uns schon lange ein Dorn im Auge. Auch der bepflanzte Streifen am Zaun war nicht wirklich schön anzusehen. Nach der Aktion waren alle begeistert, wie schön es dort nun aussieht.

Wir sind überzeugt, dass Schönheit auch gut für das Befinden ist, und hoffen, dass der bepflanzte Randstreifen etwas ist, woran sich Bewohner und Anwohner gleichermaßen erfreuen können.

Die Aufräum-Aktion soll aber kein einmaliges Ereignis bleiben. Und so haben engagierte Ehrenamtliche im September ein weiteres Mal eine Müll-Sammel-Aktion organisiert. Vor allem die Kinder helfen begeistert mit, denn mit den Müllgreifern und in Gemeinschaft macht es allen Spaß, den Müll aufzusammeln.

Wenn wir alle dazu beitragen, kann der Bereich von den Unterkünften und den Büros in der Nachbarschaft bis zur U-Bahn ein „müllfreier“ Ort werden. Gemäß unserem Motto: „Gemeinsam in Ziegelstein“ – für ein gutes Miteinander!

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Neues aus dem Helferkreis

Wie überall im sozialen Bereich war auch unsere Arbeit im Helferkreis während der letzten Monate sehr eingeschränkt. Einige Ehrenamtliche trafen sich vor Ort in den Unterkünften mit Kindern oder Erwachsenen, andere begleiteten Familien, die bereits ausgezogen waren oder gingen mit Frauen und Kindern auf den Spielplatz.

Sehr gefreut haben wir uns, dass wir am 7. Juli 2021 wieder ein Präsenztreffen des Helferkreises im Gemeindesaal der Melanchthonkirche durchführen konnten. Langjährige Aktive sowie relativ neue Ehrenamtliche konnten sich austauschen über die letzten Monate, über Erfreuliches und Schwieriges. Traurig sind alle, dass das Café O.K. auch weiterhin nicht seine Türen für alle öffnen kann. Dafür gibt es in den Unterkünften nun wieder mehr Freiheiten, Besuche sind zum ersten Mal seit langer Zeit wieder erlaubt, auch Treffen kleiner Gruppen werden wieder möglich. Die zeitweilige Abwesenheit der Sozialberatungen aufgrund von Corona-Fällen in den GUs hat vor allem die Bewohner:innen, aber auch Helfer und Helferinnen vor große Herausforderungen gestellt.

Wir hoffen nun auf einen ruhigeren Sommer, in denen die Kinder sich in den wohlverdienten Ferien ein wenig von dem anstrengenden Schuljahr mit Distanzunterricht, Wechselunterricht und – seit den Pfingstferien – wieder vollem Präsenzunterricht erholen können.

Angebote wird es sowohl in der Rathsbergstraße als auch in der Andernacher Straße geben – gemeinsames Spielen und Lernen, je nach Engagement der Ehrenamtlichen.

In Zusammenarbeit mit dem AK findet in der 4. Ferienwoche im Gemeindehaus der Melanchthonkirche eine Kinderakademie statt, zu der Grundschüler aus Ziegelstein, nicht nur aus den Gemeinschaftsunterkünften, eingeladen sind.

Wir wünschen allen Engagierten und Interessierten eine schöne Sommer- und Ferienzeit!

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Rückblick auf das Jahr 2020

Dieses Jahr hat uns allen – Geflüchteten, Neuankömmlingen, Alt-Ziegelsteinern, Jungen und Alten – viel abverlangt.

Aber auch, wenn man den Eindruck hatte, dass alles zum Stillstand kam und viele Dinge nicht mehr durchgeführt werden konnten, gab es doch etliche Aktivitäten. Manche im Hintergrund, manche mit einem unglaublichem Engagement, manche regelmäßig und andere nur punktuell. Vor allem die persönliche Begleitung von Familien oder Einzelnen konnte trotz Corona weiter stattfinden, je nach Einschränkungen „von Angesicht zu Angesicht“ oder eben nur telefonisch.

Durch die Schulschließungen im Frühjahr und den anschließenden Wechselunterricht wurde schnell klar, dass gerade die Kinder in den Flüchtlingsunterkünften eine Unterstützung beim Lernen zu Hause brauchten. In der Andernacher Straße wurde daher schon ab Mai mit einem ausgeklügelten Hygienekonzept angefangen, den Kindern bei ihren Arbeitsaufträgen und später auch bei ihren Hausaufgaben zu helfen.

Angeregt dadurch entstand die Idee, in den Sommerferien in der Rathsbergstraße eine „Kinderakademie“ durchzuführen. Jeden Nachmittag fand sich eine Ehrenamtliche ein, die sich mit jeweils einem Kind oder einen kleinen Gruppe (Geschwisterkinder) für eine begrenzte Zeit befasste. Danach bekam das nächste Kind die Möglichkeit, im Gruppenraum dieses Angebot wahrzunehmen. Viele Kinder beteiligten sich gerne, und so wurde gespielt, gebastelt, lesen geübt, spielerisch Lernstoffe vermittelt, gerechnet und mehr.

Auch die Fahrradwerkstatt hatte in den Sommermonaten geöffnet – ein kleiner Bereich vor der Garage mit den Werkzeugen wurde abgesperrt, es wurde geschraubt, aufgepumpt, improvisiert und Teile repariert oder ersetzt. Natürlich alles mit Maske und dem nötigen Abstand. Da es im Herbst aber irgendwann zu kühl wurde und ein Arbeiten mit Maske und Brille nicht mehr möglich war, musste dieses Angebot leider wieder eingestellt werden.

Im September starteten sowohl in der Andernacher Straße als auch in der Rathsbergstraße wieder regelmäßige Termine, an denen die Schulkinder in die Gruppenräume kommen konnten und dort unter Anleitung ihre Hausaufgaben oder auch Fragen zum Schulstoff erledigen konnten. Leider musste dies Ende November aus Corona-Gründen eingestellt werden, wir hoffen aber, dass dies im nächsten Jahr wieder möglich wird. Bis dahin können sich die Schüler:innen und ihre Eltern telefonisch oder per whatsapp an Ehrenamtliche wenden.

Da es in der staatlichen Unterkunft bisher keinen Internetzugang gegeben hatte, waren die Bedingungen für Online-Lernen und auch Distanz-Unterricht und Online-Unterricht in den verschiedensten Schulformen äußerst schwierig für die Kinder, aber auch für ältere Berufsschüler:innen. Viele hatten eigene Verträge abgeschlossen, was aber nicht allen möglich war. Außerdem reichten die mobilen Daten oft nicht aus, um dem Unterricht beizuwohnen. So sind wir extrem dankbar, dass durch die Hilfe und den Einsatz von Franken Freifunk und die Unterstützung des CVJM nun ein funktionierendes Netz in der Unterkunft eingerichtet werden konnte – gerade noch rechtzeitig, bevor alle Schulen wieder in den Distanzunterricht gingen.

In der Vorweihnachtszeit kam dann die Idee auf, den Bewohner:innen der Rathsbergstraße zu Weihnachten eine Kleinigkeit zu schenken, da man ja nicht mehr persönlich hingehen konnte. Die Jahre vorher hatte es eine Weihnachtsfeier gegeben, sogar der Nikolaus war gekommen. An dieser Aktion beteiligten sich etliche Ehrenamtliche, Spenden wurden besorgt, Plätzchen gebacken, Büchlein gekauft, eine Spende aus dem Helferkreis Eibach abgeholt, und so konnte für alle Familien eine „Weihnachtsüberraschung“ eingepackt werden.

Wir wünschen Ihnen nun eine trotz aller Einschränkungen frohe Weihnachtszeit, und ein gutes, erfreuliches und positives Jahr 2021!

Susanne Mahlein

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Sommerprogramm

Um den Kindern auch in den Sommerferien etwas anzubieten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Einmal ist da das Ferienprogramm der Stadt Nürnberg.

Auch in der Andernacher Straße sollen die Kindern die Ferien genießen. Auf Einzelinitiative fand dort während der Schulzeit täglich die Hausaufgabenbetreuung statt. In der ersten Ferienwoche gab es kein Programm, aber nun finden sich zwei- bis dreimal pro Woche Ehrenamtliche ein, um mit den Kindern, inclusive der Geschwisterkinder, Gesellschaftsspiele zu machen. Gegen Ende der Ferien ist geplant, den Fokus wieder mehr auf die Schule zu legen.

In der Rathsbergstraße findet aufgrund der Initiative einer Ehrenamtlichen die „Kinderakademie“ statt: Jeden Nachmittag bietet jeweils eine Ehrenamtliche zwischen 15 und 17 Uhr im Gemeinschaftsraum für einzelne Kinder Spielen, Musizieren, spielerisch Lesen und Rechnen, Malen oder andere kreative Aktivitäten an.